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Wer bin ich auch noch?

 

Im Jahr 2018 habe ich mich auf den Weg gemacht.

Auf meine persönliche und wichtigste Reise. 

Nämlich die Reise in mein Inneres. 

Ich habe mich immer öfter gefragt:

Warum bin ich eigentlich hier auf dieser Welt?

Steht es mir überhaupt zu auf dieser Welt zu sein?

Warum Lebe ich?

Warum bin ich so, wie ich bin?

Was ist mein Sinn des Lebens?

Was ist meine Mission?

                  Fragen über Fragen, die mich oft auch verrückt gemacht haben, sehr lange Zeit hatte ich nämlich das Gefühl,

                  es ist falsch,  hier auf dieser Welt zu sein. Dieser Platz, mein Platz, gehört nicht mir, sondern jemand anderem. 

    Klar kommt dieser Gedanke nicht von ungefähr, da steckt natürlich auch (m)eine Geschichte dahinter,

                         die ich gerne hier erzählen möchte, die mich unbewusst sehr geprägt hat, aber auch zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. 

Ich weiß von meinen Eltern, dass sie sich immer 4 Kinder gewünscht haben. 

Mit der Geburt von ihrem 4. Kind, wäre ihr Glück eigentlich komplett und erfüllt gewesen.

Doch leider starb ihr 4. Kind, ein Junge, unmittelbar nach der Geburt. Ich kann nur erahnen,

was meine Eltern in dieser Zeit durchgemacht haben, wie schlimm es ist,

sein gerade geborenes Kind wieder loslassen zu müssen. 

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie nochmals den Mut hatten,

auf ihren Wunsch zu hören und ich dann im Mai 83 das Licht der Welt erblicken durfte.  

 Mir ist es bewusst, dass ich ein Wunschkind bin und ich spüre auch,

dass meine Geburt meinen Eltern und Geschwister viel Freude und das Glück zurückgebracht hat.

Doch hatte ich sehr lange Zeit das Gefühl, dass genau dieser Platz,

den ich jetzt eingenommen habe, nicht mein Platz war. 

Als Kind habe ich mich immer und immer wieder gefragt,

was wäre gewesen, wenn mein Bruder bei der Geburt nicht gestorben wäre?

Wo wäre ich jetzt?

Ich bin ja nicht das 4., sondern das 5. Kind. 

Und der Gedanke, ich habe jemandem seinen Platz weggenommen, der war immer ganz stark da. 

Heute weiß ich, dass diese Gedanken nicht wahr sind. 

Ich weiß, dass alles seinen Sinn hat. 

Und dass genau dieser Platz, den ich in meiner Familie bekommen habe, mein Platz ist, 

welcher ich mittlerweile auch ganz bewusst eingenommen habe. 

Durch meine Geschichte und dieser Erfahrung wurde mir auch sehr früh bewusst, 

dass der Tod zum Leben dazu gehört. 

Wäre mein Bruder bei seiner Geburt nicht gestorben, hätte mein Leben nicht entstehen können. 

Ich habe mich schon sehr früh mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. 

Weil der Tod mich von Anfang an begleitet hat. 

Ich habe mir tausende von Fragen über dieses Thema gestellt 

und mir oft den Kopf zerbrochen was wohl kommt, wenn alles vorbei ist. 

     Heute habe ich meine persönliche "Wahrheit" über den Tod oder das Leben nach dem Tod gefunden.

                         Durch meine Ausbildung zum Coach für persönliche Weiterentwicklung habe ich meine Mission oder auch meinen Sinn des Lebens gefunden und entdeckt. 

                         Das heißt jetzt nicht, dass die Reise hier endet, nein, meine Reise kommt jetzt erst so richtig in Fahrt, weil es noch so viel zu lernen und entdecken gibt. 

Herzlichst

Ramona